Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Regattateilnehmer,
von dem am 16.03.2009 gegründeten gemeinnützigen „Verein Gesundheit in einem Boot e.V.“ wurde das Projekt „Rudern gegen Krebs und Infarkt“ ins Leben gerufen, eine Serie von Benefiz-Regatten zur Förderung der Initiative Sport und Krebs sowie Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ziel der Regatten ist es, möglichst viele Spenden zu sammeln und den Patienten die Teilnahme an den erfolgreichen therapiebegleitenden Projekten zu ermöglichen. Nach Überzeugung von Medizinern wird der Krankheitsverlauf, die Verträglichkeit der Chemotherapie und schließlich die Lebensqualität für die meisten Patienten durch ein moderates Ausdauertraining positiv beeinflusst.
Dem Verein ist es gelungen, aus dem Erlös der Benefiz-Ruderregatta 2009 ein Patienten-Training aufzusetzen, welches ganzjährig wöchentlich unter sportmedizinischer Anleitung den Patienten an mehreren Standorten angeboten wird. Am Starnberger See wird – wenn es die Mittel des Vereins erlauben – nach der Benefiz-Ruderregatta 2010 schon bald ein drittes Patienten-Training pro Woche eingerichtet werden. Initiativen wie die des gemeinnützigen Vereins „Gesundheit in einem Boot e.V.“ und „Rudern gegen Krebs und Infarkt“ sind wichtig, denn die Diagnose Krebs trifft den Menschen wie ein Schock und mit dem normalen Leben ist es sonst zunächst einmal vorbei. Der gemeinnützige Verein setzt sich wie viele andere Hilfsorganisationen dafür ein, das z.B. den Krebspatienten durch ein breit gefächertes Angebot an sportlicher Betätigung Hilfestellung zum Leben mit Krebs zu geben.
Mein Dank und meine Anerkennung gilt den Organisatoren der Ruderregatta für ihr sportliches und soziales Engagement. Ich hoffe sehr, dass auch die diesjährige Veranstaltung wieder ein großer Erfolg wird und dem guten Zweck ein hoher Erlös zugeführt werden kann. Alle Sportler, Sponsoren und Förderer der Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs und Infarkt“ sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung durch ihr zahlreiches Erscheinen zu einem gelungenen Fest werden zu lassen. Ich wünsche allen Beteiligten am Samstag, den 10.07.2010 einen erlebnisreichen Tag, gutes Wetter und den Veranstaltern einen hohen Erlös für den guten Zweck.
Mit freundlichen Grüßen,
Karl Roth
Landrat
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Teilnehmer der Benefizregatta gegen Krebs und Infarkt!
Laut Statistik erkrankt jeder dritte Bürger in unserem Land an Krebs und knapp 300.000 Menschen bekommen pro Jahr einen Herzinfarkt. Herz- Kreislauferkrankungen und Krebs sind damit die häufigsten Todesursachen in Deutschland. Niemand ist davor gefeit und wir sind alle gezwungen, uns mit diesen Krankheiten zu beschäftigen und etwas dagegen zu tun.
Sport bietet dafür ein probates Mittel. In vielfältiger Art und Weise besteht die Möglichkeit, aktiv zu werden. Sei es nun im Hochleistungsbereich, wie bei mir oder auch im Breitensport. Selbst Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung können sich sportlich betätigen.
Darüber hinaus bringt der Sport die Menschen zusammen, sorgt für Begeisterung und hilft Barrieren zu überwinden über alle Unterschiede von Alter, Herkunft und Leistungsstärke hinweg. Ein Paradebeispiel dafür ist die Benefizveranstaltung „Rudern gegen Krebs und Infarkt“. Mit der Teilnahme an der heutigen Regatta zeigen Sie gesellschaftliches Engagement und helfen mit im Kampf gegen Krankheiten, die in unserer Gesellschaft ein großes Problem darstellen.
Ich wünsche allen Verantwortlichen, Organisatoren und Teilnehmern eine tolle Veranstaltung, einen hohen Erlös für den guten Zweck, und dass auch das Wetter mitspielt.
Beste Grüße
Ihr
Philipp Lahm
Sehr geehrte Damen und Herren,
nach dem großen Erfolg der letzten Jahre freuen wir uns auch in diesem Jahr auf eine Neuauflage der Benefizruderregatta auf dem Starnberger See, dieses mal organisiert durch den neu gegründeten ge-meinnützigen Verein „Gesundheit in einem Boot“ und unter dem erweiterten Motto „Rudern gegen Krebs und Infarkt“.
Im Namen der Stadt Starnberg begrüße ich hierzu alle Rudersportbegeisterten und solche, die’s noch werden wollen, sowie selbstverständlich alle Zuschauerinnen und Zuschauer von nah und fern.
„No sports!“ war ein Lebensmotto des britischen Premierministers Winston Churchill. Gut, er wurde damit 90 Jahre alt, aber sehr gesund war er zumindest in den letzten Jahren vor seinem Tod nicht mehr. Natürlich ist einem allein durch sportliche Betätigung auch noch keine langes Leben gewiss, aber die Chancen sind doch deutlich höher. Bewegung und Sport wirken sich positiv auf unsere körperliche Fitness und Gesundheit aus. Es ist wissenschaftlich erwiesen: Wer einen aktiven Lebensstil aufrechter-hält und wenigstens ein maßvolles Niveau an Fitnessaktivitäten betreibt, kann das Risiko, sich eine ernsthafte Herzkrankheit zuzuziehen oder daran zu sterben, halbieren. Auch bereits erkrankten Men-schen kann eine angemessene sportliche Betätigung helfen, ihre Leistungsfähigkeit wieder zu verbes-sern und im Kampf gegen die Krankheit neuen Mut zu gewinnen.
Die Benefizveranstaltung „Rudern gegen Krebs und Infarkt“ ist in diesem Sinne in zweifacher Hinsicht eine gute Sache: Erstens animiert sie uns, selbst aktiv Sport zu betreiben, und zweitens sammelt sie Geld zur Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege.
Als Schirmherr wünsche ich mir, dass viele Mitbürgerinnen und Mitbürger dem Aufruf folgen und diese Benefizveranstaltung unterstützen. Den Verantwortlichen und Organisatoren danke ich für die Idee und ihre Umsetzung und wünsche ihnen natürlich den erhofften Erfolg.